Diskussionspapier zu fehlendem Heimspielvorteil bei Geisterspielen

Das aktuelle Diskussionspapier des Instituts für Organisationsökonomik stammt von meinem neuen Mitarbeiter, Herrn Lars Vischer, und mir. Es trägt den Titel „No Home Bias in Ghost Games“. Die deutsche Zusammenfassung lautet:

Wegen der COVID-19-Pandemie musste die erste deutsche Bundesliga der Männer die Saison 2019/20 mit Geisterspielen beenden, da Zuschauer in den Stadien nicht zugelassen waren. Wenn wir diese Spiele mit den regulären Spielen zwischen denselben Teams vergleichen, stellen wir fest, dass der normale Vorteil für die Heimmannschaft verschwindet. Ein Grund dafür ist das Verschwinden des Bias der Schiedsrichter für die Heimmannschaft, während Änderungen in der sportlichen Leistung der Mannschaften in dieser Hinsicht irrelevant zu sein scheinen.