YEAH! Aktivist Kilic verarscht Henning (die Linke mit der Hasenscharte) am Telefon

Längst legendär, wie sich der Satiriker und politische Aktivist Klemens Kilic neulich am Telefon als der neue SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans ausgab, Pöbel-Ralle Stegner (SPD) damit in eine hochnotpeinliche Situation brachte (1984 berichtete). Nun hat er es wieder geschafft. Er rief bei  Susanne Hennig (Die Linke) an. Wir erinnern uns, dieses Supermodel, das es wagte, Thomas Kemmerich (FDP), dem frisch gewählten Ministerpräsidenten von Thüringen, einen Blumenstrauß vor die Füße zu werfen.

Kilic machte Henning ein Angebot, das sie eigentlich nicht ablehnen konnte (siehe Video oben): „Wir könnten mit einer Allparteien-Koalition eine Einheitsfront gegen den wieder erstarkenden Faschismus bilden.“
Das war natürlich Musik in Hennings Ohren. Allerdings blieb sie äußerlich cool, nahm das Angebot von Klemens Kemmerich erst einmal „zur Kenntnis“, jammerte darüber, dass besagte Allparteien-Koalition schon lang möglich gewesen wäre, und wollte sich nicht mit dem Innenministerium zufriedengeben. Sie bestand auf einen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow.
Schon herrlich.

Um nicht wieder als „Rechtsradikaler“ bezeichnet zu werden, schrieb Kilic unter seinem Video den lieben Mainstream-Journalisten ein paar Worte:

Liebe Journalisten,

bevor Ihr wieder beginnt, mich in Schubladen zu stecken, in die ich nicht hinein gehöre: Ich bin ein patriotisch-konservativer YouTuber mit ausgeprägter Liebe zu meinem Land, meiner Kultur und meinem Volk.

Meine Aktionen richten sich ausschließlich gegen machtzerfressene, abgehobene Polit-Schranzen mit klar ersichtlichem Hass gegenüber denjenigen Leuten, die sie eigentlich zu repräsentieren geschworen haben.

Gute Worte, die nichts nützen werden. Wie sagte Wolfgang Bosbach (CDU) so schön: „Rechts ist doch heute schon, wer pünktlich zur Arbeit kommt“.

Nachtrag
In diesem Video erklärt Kilic seinen Telefonstreich.

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